Google Chrome Cleanup

Google Chrome Cleanup durchsucht unter Windows auch den Ordner Dokumente.

Das seit Herbst 2017 im Google Browser Chrome integrierte „Chrome Cleanup“  soll Nutzer vor potentiellen Bedrohungen wie bsw. Toolbars, Extensions oder Malware schützen. Dafür „durchsucht“ das von Google in Partnerschaft mit Eset entwickelte Tool wohl aber auch den Ordner „Dokumente“  (Windows) ohne die Benutzer hierauf explizit hinzuweisen. Auf diesen Umstand hatte kürzlich Kelly Shortridge (via Twitter) aufmerksam gemacht. Heise und GoogleWatchBlog berichten.

Google (Justin Schuh) betont (via Twitter), dass es sich bei dem Tool nicht um einen „cloudbasierten“ Virenscanner handelt sondern nur mit lokalen Signaturen gearbeitet werde.  Trotzdem existiert für private Benutzer des Browsers zurzeit keine Möglichkeit die Funktion zu deaktivieren.

In den Einstellungen des Browsers (chrome://settings/cleanup) lässt sich zumindest deaktivieren, das Chrome Cleanup gewisse Metadaten an Google sendet. Der Erklärungstext besagt das dies „Informationen zu schädlicher Software, Systemeinstellungen und Prozessoren auf Ihrem Computer“ sein können.

Google Chrome lässt sich unter Windows über die Systemsteuerung deinstallieren.

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